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Infotermine: Ausbildung Sozialassistenz, Erzieher/in (Vollzeit, Teilzeit, praxisintegriert) und Heilpädagogik

Die Termine für unsere nächsten Info-Abende stehen fest:

04.10.2016 (Dienstag) um 19:00 Uhr und

 

21.11.2016 (Montag) um 19:00 Uhr

Ort: Aula des Evangelischen Fröbelseminars, Sternbergstr. 29, Kassel

In dieser Veranstaltung wird über folgende Ausbildungsgänge und Schulformen informiert:

  • die Ausbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten (mit zusätzlichem Unterricht kann bei uns im Rahmen der Sozialassistenten/innen-Ausbildung die Fachhochschulreife erworben werden),
  • die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher in Vollzeit, Teilzeit und praxisintegiert
  • die Ausbildung zur Heilpädagogin/ zum Heilpädagogen


Info-Telefon: 0561/ 8 16 40-0


Es ist geschafft!!!

Unsere Abgänger/innen 2016:

Mit Ende des Schuljahres 2015/2016 verabschieden wir uns von den Absolvent/innen, die an den Standorten Kassel und Korbach in diesem Jahr ihren Abschluss zur / zum „Staatlich geprüften Sozialassistent/in“ und zur / zum „Staatlich anerkannten Erzieher/in“ erworben haben.

74 Schüler/innen haben in Kassel in diesem Jahr die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz abgeschlossen und die staatliche Prüfung abgelegt. 36 Schüler/innen davon haben in den zwei Jahren parallel die Fachhochschulreife erworben. In Korbach gibt es 34 Absolvent/innen, von denen 16 zusätzlich die Fachhochschulreife bestanden haben.

Aus dem theoretischen Teil der Ausbildung zur / zum Erzieher/in verabschieden wir in Kassel 109 Vollzeit-Absolvent/innen und 25 Teilzeit-Studierende, sowie in Korbach 46 Vollzeit- und 21 Teilzeit-Studierende in den praktischen Teil ihrer Ausbildung, dem Berufspraktikum.

Die staatliche Anerkennung zur / zum staatlich anerkannten Erzieher/in wurde 45 Vollzeit-Studierenden in Kassel und 28 Korbachern verliehen. Ende August und Anfang September werden noch 28 methodische Prüfungen in Kassel und 16 Prüfungen in Korbach abgenommen.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Abgänger/innen und alles Gute für Ihre weitere berufliche Laufbahn wünscht das Team des Evangelischen Fröbelseminars!


Anne Knecht ist seit 2009 Förderschuldirektorin an der August-Fricke Schule in Kassel und zum dritten Mal bei der Podiumsdiskussion der Fachschule für Sozialpädagogik dabei.

Inklusion – Ein wichtiges Thema für angehende Erzieher/innen

Podiumsdiskussion „Inklusion“ am 29. Juni

„Eine wichtige Säule unserer Ausbildung ist die gezielte Praxisausrichtung“ sagt Schulleiter Prof. Dr. Freimut Schirrmacher in seiner Begrüßung. Die Studierenden der Erzieher/innen-Ausbildung sind heute Teilnehmer/innen einer Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung ist Teil des Moduls „Beobachten, Analyse und Dokumentation von Ressourcen und Kompetenzen“. Vier Vertreterinnen aus der Praxis diskutieren ihre Standpunkte und beantworten im Anschluss die Fragen der Studierenden. Auf dem Podium sitzen: Anne Knecht (August-Fricke Schule), Bettina Homann (Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal), Bärbel Aßhauer (Städtische Kindertagesstätte Sara-Nußbaum-Haus), Carmennora Ramos (BBW Nordhessen).

Deutlich wird in der Diskussion, dass Inklusion viel mehr ist als die Eingliederung von Menschen, die eine Beeinträchtigung haben. Sie bedeutet das Auseinandersetzen mit Heterogenität und Diversität für alle Beteiligten. Dafür gibt es viele gelungene Beispiele, wie in der Diskussion klar wurde. Dagegen stellte Anne Knecht im Interview auch die Schwierigkeiten aus Sicht der Förderschulen dar:

Welche besonderen Herausforderungen kommen auf die angehenden Erzieher/innen in den nächsten Jahren zu?

Sowohl Erzieher als auch Lehrer müssen in den nächsten Jahren umdenken. Diejenigen, die aus einem Regelsystem kommen, müssen sich mit neuen Situationen auseinandersetzen. Diejenigen, die bisher die abgeschlossene Welt des Spezialsystems kannten, müssen sich öffnen für größere Klassen und einem ganz anderen Stil und Umgang miteinander. Es geht nicht darum, dass immer alles gemeinsam gemacht werden muss. Man muss auch die individuellen Bedarfe sehen.

Warum besuchen Sie solche Veranstaltungen wie diese hier?

Mir ist es grundsätzlich wichtig, die Fahne der Förderschulen hochzuhalten. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion ist sehr wichtig. Nicht allen Kindern mit besonderen Bedarfen tut einfach nur das Prinzip der Teilhabe gut, sondern es gibt immer noch Kinder, die Fürsorge benötigen und die gibt es in besonderem Maß bei uns. Die vielfältige Auseinandersetzung mit diesem Thema ist ganz entscheidend.

Wie haben Sie die Studierenden heute in der Diskussion erlebt?

Sehr interessiert und aufmerksam. An den Fragen zu verschiedenen Aspekten hat man gemerkt, dass ein hohes Interesse an dem Thema da ist und die Studierenden unseren Ausführungen genau zugehört haben. So ist ein solcher Besuch sinnvoll und macht mir auch immer wieder Freude.

Machen Sie ähnliche Erfahrungen mit Praktikant/innen, die Sie vom Evangelischen Fröbelseminar haben?

Ja, auch die sind immer sehr interessiert und es entsteht ein schöner Prozess des Gebens und Nehmens. Wir erhalten starke Unterstützung durch die Praktikant/innen und sie selbst profitieren von unserer Erfahrung und bekommen einen Einblick in unsere Arbeitsweise.

Vielen Dank für das Gespräch!


„Das sieht ja aus wie ein Geschenk!“

Diakonie-Vorstand Horst Rühl als Gast bei der Kinderkonferenz im Familienzentrum

„Das sieht ja aus wie ein Geschenk!“ ruft die vierjährige Jahel als Horst Rühl das Kronenkreuz der Diakonie auf das Plakat malt. „Und damit hast du völlig Recht!“, sagt der zukünftige Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen lachend. „Dieses Symbol zeigt, dass jeder einzelne von euch ein Geschenk für Gott ist!“ Mit Hilfe von Zeichnungen erklärt Horst Rühl seine Rolle in der Anordnung Familienzentrum – Fachschule Fröbelseminar – Diakonie Hessen. Die Kinder lauschen staunend als er von seinen eigenen Kindern, Enkelkindern und der neuen beruflichen Aufgabe erzählt, die ihn ab dem 1. Mai erwartet.

Dann beginnt die sogenannte „Kinderkonferenz“, für die Kinder eine gewohnte Situation. Herr Rühl nimmt im Kreis Platz und beobachtet gespannt, wie das Geschehen seinen Lauf nimmt. Einer der beiden Kinder, die heute Konferenzleiter sind, läutet die Glocke - das Zeichen, dass es losgeht. Thema ist die Bepflanzung der Beete, eingebracht von Gruppenleiterin Sigrid Fabiunke.

Die Kinder führen einen Ordner mit Konferenzprotokollen. Ein Blick hinein zeigt: Sowohl Kinder als auch Erzieher/innen bringen Themen ein, die dann entweder in der Gruppe oder in einer großen Hauskonferenz diskutiert werden. „Die Themen der Kinder sind vor allem soziale Themen“, weiß Familienzentrums-Leiterin Heidrun Lachnit. „Aber eben auch, so wie heute, Dinge, die einfach anstehen. Im Frühling entscheiden wir immer zusammen mit den Kindern, was wir zum Erntedankfest ernten wollen“, sagt sie.

Die Kinder sind gleich voll bei der Sache und schnell ist klar: Kartoffeln sollen es sein. Doch wo und wie wachsen die Kartoffeln? An Bäumen? Auf dem Boden? Unter der Erde? Wachsen sie aus Samen? Da kann Horst Rühl einen wertvollen Beitrag leisten: „Also bei mir passiert es manchmal, dass ich Kartoffeln vergesse und dann bekommen die so komische Wurzeln, denkt ihr, das kann uns helfen?“ sagt er, nachdem der Konferenzleiter seine Wortmeldung angenommen hat. Die Kinder sind sich einig: das ist ein hilfreicher Tipp und am Ende wird entschieden, dass jedes Kind zu Hause nach alten Kartoffeln fragt. So kann die Bepflanzung in der nächsten Zeit in Angriff genommen werden.

Doch es gibt noch viele offene Fragen. Was ist zum Beispiel mit der hübschen Gießkanne? Die „Schulis“, also die Kinder, die sich letztes Jahr in die Schule verabschiedet haben, haben sie als Geschenk dagelassen? Die beiden Konferenzleiter ziehen viele bunte Samenpakete aus dem Inneren – Dill, Erdbeeren, Gurken. Platz ist auf dem Beet neben den Kartoffeln allemal noch. Diese Entscheidung wird vertagt auf die nächste Konferenz. Schließlich wollen die Kinder Herrn Rühl noch aus dem Fenster das Beet zeigen, um das es geht. Dann verabschiedet sich der vielbeschäftige Gast. Danke für den Besuch, Herr Rühl!


Fremd sein und vertraut werden – Fachtagung am 26. April

Fremd sein, in die Fremde gehen, Fremdes erfahren und dabei Eigenes entdecken –Themen und Gedanken, die aufgrund der großen Zahl von Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland kommen, viele beschäftigen. Besonders Mitarbeiter in sozialpädagogischen Institutionen wie Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen sehen sich täglich mit immer komplexer werdenden Anforderungen konfrontiert und müssen diesen begegnen.

Unter dem Thema „Fremd sein und vertraut werden“ fand am 26. April im Evangelischen Fröbelseminar am Standort Kassel eine Fachtagung mit Vorträgen und Workshops statt, die genau diesen Anforderungen und Fragestellen begegnete. Die Veranstaltung der Diakonie Hessen war eine Kooperationsveranstaltung von drei Bereichen und Akteuren: Dem Evangelischen Fröbelseminar, dem Bereich Kindertageseinrichtungen und dem Bereich Flucht, Interkulturelle Arbeit und Migration.

Der Impulsvortrag von Sina Motzek-Öz, die die fachlich eröffnete, zeigte deutlich, dass hoher Gesprächsbedarf besteht.

Ihr Vortrag „Kultursensible Pädagogik“ beschäftigte sich mit den Forschungsergebnissen im Bereich Migration vor der aktuellen Flüchtlingswelle und zeigte auf, welche Herausforderungen mit der aktuellen Situation und den heterogener werdenden Gruppen und auf alle Seiten zukommen. Ankommende Flüchtlinge erleben in Deutschland eine starke Willkommenskultur auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch starke Diskrimination.

In den weiterführenden Fachvorträgen und Workshops wurden praxisbezogene Themen wie der Spracherwerb von Flüchtlingskindern und ihren Eltern, das Asylrechtverfahren in Deutschland und die besondere Aufgabe der Erzieherinnen und Erzieher für Kinder mit Fluchterfahrungen vertieft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen zahlreiche Adressen zur Verfügung gestellt, die sie nutzen und weitergeben können.

Die Fachtagung hat gezeigt: Das Auseinandersetzen mit einer fremden Kultur bedeutet auch immer eine Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur und Identität. Und: ein Mensch ist immer mehr als die Kultur, die er mitbringt, denn jeder setzt sich anders mit der eigenen Kultur auseinander und steht individuell zu ihr. Es gibt weder „den Syrer“, noch „den Deutschen“.

Alle Fachvorträge können hier nachgelesen werden:

Initiates file downloadSina Motzek-Öz: Familienkulturen und Ansätze diversitätsbewusster Pädagogik

Initiates file downloadEugen Deterding: Einblicke in den Flüchtlingsalltag

Initiates file downloadKathleen Piehl und Angelika Ilchmann: Kinder mit Fluchthintergrund und ihre Aufnahme in die KiTas


Inklusion braucht Professionalität - Fachtag am Evangelischen Fröbelseminar

Über 1oo pädagogische Fachkräfte folgten der Einladung der Fachschule für Heilpädagogik des Evangelischen Fröbelseminars am 18. März

Inklusion – Ein wichtiger und vieldiskutierter Begriff, der zunehmend in das allgemeine Bewusstsein übergeht. Jeder Einzelne kann viel dafür tun, dass unsere Gesellschaft zu einer inklusiven Gesellschaft wird. Doch für die erfolgreiche Umsetzung in der Praxis braucht es unbedingt speziell ausgebildete Fachkräfte.

Auf Einladung der Fachschule für Heilpädagogik sprach Prof. Dr. Bernd Traxl, der derzeit eine Professur für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Medical School Berlin innehat, zum Thema. Er machte in seinem Eröffnungsvortrag deutlich, wie nötig Fachkräfte für eine gelingende Inklusion gebraucht werden und wie zentral eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich ist.

Die Teilnehmer/innen diskutierten nach dem sehr informativen Vortrag intensiv mit dem Hauptreferenten und konnten anschließend in sechs praxisnahen Workshops spezifische Fragestellungen zu aktuellen Herausforderungen in heilpädagogischen Handlungsfeldern vertiefen.

 


Initiates file downloadEröffnungsvortrag von Bernd Traxl

Initiates file downloadHandout von Frau Dr. Braun zum Thema "Unterstützte Kommunikation bei Menschen mit komplexen Behinderungen"

 

Für das kommende Ausbildungsjahr sind am Evangelischen Fröbelseminar im Bereich Heilpädagogik noch Plätze frei!

Für eine Einzelberatung wenden Sie sich bitte an den Koordinator des Ausbildungsgangs: Michael Michels, m.michels@ev.froebelseminar.de, 0561 81640-218.



 

 

Es gibt neue Kursangebote im Familienzentrum!

Opens external link in new windowInfo und Anmeldung


Präsentation im Evangelischen Fröbelseminar: Feiertage im Kirchenjahr  Festtage der Religionen

Ein Blick in den Kalender zeigt: Das Jahr ist voller Feiertage, Feste und Gedenktage. Einige davon werden aufwändig zelebriert, medial genutzt und sind jedem präsent. Andere sind für viele nur eine unwichtige Randnotiz im Kalender. Die Studierenden der LG 4 des Evangelischen Fröbelseminars in Korbach haben sich dieser Thematik angenommen und dazu eine Ausstellung organisiert. Am 12. Februar um 12:00 Uhr waren alle Lerngruppen zur Ausstellungseröffnung eingeladen. „Wichtig war mir vor allem der praktische Bezug“, sagt Lina Fackiner, die zuständige Dozentin, und erklärt: „Alle Gruppen sollten einen Ablaufplan für einen Kinder- oder Jugendgottesdienst aufstellen, der den entsprechenden Gedenktag thematisiert“.

Neben den in Deutschland sehr bekannten Feiertagen wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, wurden auch Stationen zu den konfessionell unterschiedlich gewürdigten Festtagen: Fronleichnam, Karneval und Reformationstag entwickelt.

Auch wird ein Blick auf andere Kulturen geworfen: Zusätzlich zu drei jüdischen Feiertagen gibt es eine Studierendengruppe, die sich mit dem muslimischen Rammadan beschäftigt hat.

Für die Präsentation haben die Studierenden wichtige Informationen zu „ihrem“ Fest zusammengestellt, eine künstlerische Darstellung ausgewählt, ein passendes Lied oder Musikstück gefunden und ein Beispiel für einen Kinder- oder Jugendgottesdienst visualisiert. Neben diesen Anforderungen waren die Studierenden frei, zusätzliche Anreize zu schaffen, den Besucher am eigenen Stand etwas länger zu „halten“. Die Ideen reichen von symbolischen Anschauungsobjekten über typische Speisen, Fragebögen zum Thema, Gestaltungvorschläge bis hin zu Geschichten und Spielmöglichkeiten. Die Vorbereitungsphase für das Projekt startete am 15. Januar.

Das Evangelische Fröbelseminar bietet am Standort Korbach die Ausbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten und zur Erzieherin / zum Erzieher an. Die Ausbildungsgänge sind modular strukturiert und praxisnah konzipiert.


Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher ab September auch in Korbach

Das Evangelische Fröbelseminar der Diakonie Hessen wird nach den Sommerferien die praxisintegrierte Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in (PiA) auch am Standort Korbach starten.

Die praxisintegrierte Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieherin/Erzieher (PiA) ist eine Fachschulausbildung. Der erste Jahrgang ist im letzten Jahr in Kassel gestartet und hat eine sehr positive Resonanz sowohl bei den beteiligten Fachschüler/innen als auch bei den Einrichtungen hervorgerufen. Die PiA entspricht in ihren inhaltlichen Anforderungen und Aufnahme-Voraussetzungen der Verordnung der Fachschule für Sozialwesen des Landes Hessen.

Insgesamt dauert die Weiterbildung drei Jahre und gliedert sich in theoretische und praktische Ausbildungsanteile. Die Fachpraxis des in der klassischen Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr stattfindenden Berufspraktikums ist im Rahmen der PiA in die gesamte Ausbildungszeit integriert. Besondere Lernchancen ergeben sich aus den kontinuierlichen unmittelbaren Praxisbezügen und der Tatsache, dass die Studierenden während der dreijährigen Ausbildung Entwicklungsprozesse des Klientel langfristig miterleben und begleiten können. Die theoretische Ausbildung findet an zwei Tagen der Woche statt.

Zur Finanzierung der Ausbildung zahlen die Träger der Einrichtungen den Studierenden eine Ausbildungsvergütung im Rahmen eines sozialversicherungspflichtigen Praktikumsverhältnisses. Je nach Ausbildungsstand können die Auszubildenden entsprechend auf den Fachkraftschlüssel angerechnet werden.

Für den Start im September werden noch weitere Kindertagesstätten, heilpädagogische Einrichtungen oder Jugendhilfeeinrichtung gesucht, die den interessierten Fachschüler/innen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen.

Ebenso sind noch Schulplätze frei für weitere zukünftige Fachschüler/innen, die an einer praxisintegrierten Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in interessiert sind: Fachoberschüler/innen, Quereinsteiger/innen oder Personen, die im sozialpädagogischen Arbeitsfeld tätig sind oder waren und den staatlich anerkannten Abschluss „Erzieher/in“ erwerben wollen.


Interessierte Fachschüler/innen oder Praxisstellen wenden sich bitte an s.mueller@ev.froebelseminar.de oder über die Telefonnummer 05631-505080.

 


PIA-Lerngruppe übergibt Gottesdienstkollekte an Hafen 17

Am 11. Mai fand der Unterricht in der Praxisintegrierten Ausbildung einmal außerhalb der Schule statt: In Modul 1 machten sich die Studierenden mit Pfarrer Dr. Schmalz auf den Weg in den Kasseler Osten. Im Gepäck hatten sie neben zwei großen Packungen Vanilleeis und vier Bällen auch eine auf 200 € aufgestockte Kollekte aus dem Schulgottesdienst vor den Osterferien, den die Lerngruppe mit Herrn Schmalz vorbereitet und mit Frau Dr. Schneider-Wölfinger durchgeführt hat. Bei den warmen Temperaturen freuten sich die Kinder natürlich besonders über das Eis, das nach der Kinderkonferenz gegessen wurde. Auch die Bälle wurden im Garten gleich eingesetzt.

Leiterin Claudia Alsenz stellte uns die Einrichtung und ihre Räumlichkeiten vor, in denen es jeden Tag Mittagessen gibt, Hausaufgabenhilfe geleistet wird und Kindern ein Freizeitangebot zur Verfügung gestellt wird. Der „Hafen 17-Treff für Kinder“ stellt für die Kinder tatsächlich einen Hafen dar. Das Besondere der Einrichtung ist, dass sie mit viel ehrenamtlichen Engagement unter dem Dach des Diakonischen Werkes Kassel betrieben wird, aber keinerlei öffentliche Zuschüsse erhält und komplett aus Spenden finanziert wird. Wir konnten einen kleinen Beitrag dazu leisten und nebenbei die beeindruckende Arbeit vor Ort kennen lernen.


Heilpädagogik am Fröbelseminar – Individuelle Beratung für Interessierte!

Das Evangelische Fröbelseminar bietet im Sommer 2017 wieder eine Teilzeitausbildung im Rahmen der Fachschule für Heilpädagogik an. 

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen arbeiten mit Menschen in beeinträchtigten Lebenslagen.  Häufige Arbeitsfelder sind:
- Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderungen
- Ambulante und stationäre Angebote der Jugendhilfe.
- Kindertagesstätten, Familienzentren
Viele weitere Handlungsfelder sind möglich, zunehmend auch im Rahmen von inklusiven

Angeboten und Projekten.
Diese Teilzeitausbildung setzt u. A. einen pädagogischen, sozialpflegerischen, pflegerischen oder rehabilitativen Beruf voraus. Weitere Informationen sind unter der u. g. Kontaktadresse zu erfragen. Auch besteht die Möglichkeit zur Einzelberatung.

Evangelisches Fröbelseminar Kassel

Michael Michels Tel: 0561-81640-218
 
m.michels@ev.froebelseminar.de;

 www.froebelseminar.de


An unserer Schule werden seit 1890 sozialpädagogische Fachkräfte ausgebildet.

Seit 1896 in Kassel ansässig, befinden sich die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz  und die Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik des Evangelischen Fröbelseminares in der Sternbergstraße.

Eine weitere Abteilung des Ev. Fröbelseminars ist in Korbach ansässig mit der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz und der Fachschule für Sozialpädagogik.

Der „Verbundstudiengang“ befindet sich derzeit in der Re-Akkreditierung und wird Ende dieses Jahres wieder neu aufgelegt. Eine Information über die genauen Rahmenbedingungen und Inhalte dieses Studiengangs erhalten Sie, sobald das Re-Akkreditierungsverfahren abgeschlossen ist.

Bereits seit 1929 steht dem Ev. Fröbelseminar in Kassel ein eigener Lehrkindergarten als Lernort, Praxis- und Ausbildungsbetrieb zur Verfügung.

Die Schulen sind Teil des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck. Wir bilden Staatlich anerkannte Erzieher/ Innen, HeilpädagogInnen und SozialassistentInnen aus.