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Unsere Ziele

Ziel der pädagogischen Arbeit: Stärkung von Basiskompetenzen

 

Nicht  alle  Kinder  benötigen  das Gleiche, aber uns ist wichtig, dass…

…Kinder über das Zusammenleben in der Familie hinaus bei uns Gemeinschaft in Klein- und Großgruppen erleben können.

Gemeinschaft gegen Vereinzelung

 

…Kinder  im  gesamten  Haus  eine  Atmosphäre  erleben,  die ihnen ein Gefühl des  Angenommenseins in ihrer Einzigartigkeit vermittelt.

Individualität gegen Konformität

 

…Kinder eine zuverlässige, kontinuierliche Betreuung an einem Ort mit vertrauten Bezugspersonen erfahren.

Verlässlichkeit durch Geborgenheit gegen  Unsicherheit durch Wechsel

 

 …Kinder sich als aktive Mitgestalter ihres eigenen Lebens erfahren können, dabei  gestärkt  und  kompetent  auch  schwierige Lebenssituationen  für  sich annehmen und bewältigen lernen.

Bewältigungskompetenz bzw. Resilienz gegen Resignation

 

…Kinder   über   einen   größeren   Lebensabschnitt  Betreuung  in vielfältigsten  Formen  an  einem  Ort durch  die  besonderen  Angebote  am  Nachmittag  in  unserer Einrichtung erfahren.

Verortung gegen Verinselung

 

…Kinder  bei  uns  eine  anregende  Umwelt  vorfinden, die zu Eigenaktivität herausfordert.

Selbstbestimmtes, kreatives Handeln gegen Konsum

 

…Kinder  einen   so  gestalteten Ort vorfinden, dass Erfahrungen aus erster Hand gemacht werden können.

Erfahrungslernen gegen Lehrwissen

 

 …Kinder  gleichermaßen  Raum  und  Zeit  zur Muße und Entspannung finden.

  Freiräume gegen das Durchorganisierte

 

 

…Kinder christlich-humane Werte und Traditionen in der Gemeinschaft erfahren.

   Werte gegen Orientierungslosigkeit

 

 …Kinder an allen wesentlichen Entscheidungen des Alltags beteiligt werden.

  Partizipation gegen Fremdbestimmung


Unsere Arbeitsprinzipien und Arbeitsansätze

Unsere Arbeit wird von drei wesentlichen Säulen getragen, der Arbeit nach dem "Situationsansatz", der Fröbelpädagogik und dem Konzept der "Teilöffnung".

Basis all unseres pädagogischen Handelns ist die Orientierung am Christentum, unter Berücksichtigung und Achtung aller Religionen und Weltanschauungen.

Integrierte Religionspädagogik

In unserer Kindertagesstätte werden Kinder unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit betreut. Unsere in den Alltag integrierte Religionspädagogik ist ein offenes Angebot, das von der Achtung vor anderen Religionen und vom Verständnis für andere Weltanschauungen geprägt ist.

Wir gehen von den Wert- und Sinnfragen der Kinder aus und beziehen ihre religiösen Vorerfahrungen in die Arbeit mit ein.

Wir möchten die Kinder mit den Inhalten und Traditionen christlicher Feste im Kirchenjahr vertraut machen. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Kinder einen eigenen Gestaltungsraum innerhalb der Feste erhalten, um sie hierdurch stärker emotional zu beteiligen.

Ziel unserer religionspädagogischen Arbeit ist es, den Kindern zu vermitteln, dass Jesu Wort und Leben sich nicht nur vor langer Zeit an einem uns fremden Ort ereignet haben und Vergangenheit sind, sondern noch heute Gültigkeit und Bedeutung haben. Dieses Wissen setzen wir um, indem wir Alltagssituationen und Gegenwartsgeschehen auf christliches Handeln beziehen, um hierdurch die Erlebbarkeit christlichen Gedankengutes zu verdeutlichen. Christliche Lieder, Gebete und vieles mehr unterstützen, je nach Situation und Bedürfnislage der Kinder, unsere religionspädagogische Arbeit.

Arbeit nach dem Situationsansatz

Um unseren Bildungsauftrag zu erfüllen, steht die Arbeit nach dem Situationsansatz als Grundlage unseres pädagogischen Handelns im Vordergrund.

Das Ziel des Situationsansatzes ist es, die Entwicklung von Autonomie, Solidarität und Kompetenz jeden einzelnen Kindes zu fördern. Dieses Ziel wird erreicht durch die Partizipation der Kinder an allen wesentlichen Prozessen und Situationen des Alltags, durch das Lernen in Realsituation.

Wir begreifen das Kind als Akteur seiner eigenen Bildung – „Akteur seiner selbst“. Es gestaltet wesentliche Selbstbildungsprozesse aktiv, wodurch nachhaltige Lernerfahrungen als Grundlage für lebenswichtige Basiskompetenzen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erfahren die Kinder in unserem Haus durch eine bewusst anregungsreich gestaltete Umwelt und durch die Anregung der Erwachsenen positive Lernanreize, die zu weiterem Agieren führen.

Fröbelpädagogik

Den Ansatz, das Kind als Akteur seiner selbst zu sehen, finden wir auch in der Fröbelpädagogik.

Bereits Friedrich Fröbel (1782 – 1852), der Vater und Begründer des allerersten Kindergartens (1940 in Bad Blankenburg), wollte „Selbstentfaltung durch Selbsttätigkeit“ erreichen. Das Kind ist in seinen Augen kein „zu befüllendes Gefäß“, sondern er wollte ihm zu „selbstgefundenen Wahrheiten“ verhelfen. Sein Anliegen war es, das Kind zu einem „freien, denkenden und selbsttätigen Menschen“ zu bilden.

Sein Ansatz, Kinder die Welt mit „Kopf, Herz und Hand“ erobern zu lassen, findet sich in der heutigen Begrifflichkeit der „ganzheitlichen Erziehung und Bildung“ wieder.

Sein wohldurchdachtes „Spiel- und Beschäftigungsmittelsystem“ ist auch heute noch wirkungsvolle Basis zur Erlangung von Grundkompetenzen, Einsichten und wesentlichen Kenntnissen – bis hin zu mathematischem Basiswissen. Darüber hinaus können im Besonderen seine sogenannten „Gaben“ in der therapeutischen Arbeit mit Kindern zum Einsatz gebracht werden.

Nähere Informationen zum pädagogischen Konzept Friedrich Fröbels finden Sie unter anderem hier:

Opens external link in new windowInterview Heidrun Lachnit

Opens external link in new windowInterview Eckehard Zühlke

Opens external link in new windowFilm von AV1-Medien

Konzept der Teilöffnung für 3 - 6 jährige Kinder

Neben der Sicherheit der eigenen Gruppe brauchen Kinder zunehmend, entsprechend ihren Interessen und Neigungen, Freiräume um eigenverantwortlich und selbstbestimmt ihren Alltag gestalten zu können. Sie müssen ebenfalls Erfahrungen außerhalb der Gruppe sammeln und zur weiteren Selbstentfaltung in Kontakt und Austausch mit anderen Kindern und Erwachsenen anderer Gruppen treten können. Diese Möglichkeit bietet ihnen die Teilöffnung. Täglich können die Kinder in der Zeit von 8.15 – 10.00 Uhr ihre Spiel- und Bewegungsräume zusätzlich zu den Gruppenräumen im ganzen Haus und Garten frei wählen. Spontane Bedürfnisse können befriedigt (Bewegungsdrang), geplante Vorhaben verwirklicht werden. Erworbene Fähigkeiten werden in neuer Umgebung erprobt und gefestigt.

Konzept der Eingewöhnung / Spielkreise

Dieses Angebot ist der Kindertagesstättenbetreuung vorgelagert und findet im Zeitraum von den Osterferien bis zu den Sommerferien eines jeden Jahres zur Eingewöhnung der neuen Kinder, statt.

Ihr Kind kann einmal wöchentlich am Nachmittag über den Zeitraum von einer Stunde…

  • die langsame Ablösung von den engsten Bezugspersonen üben
  • sich zunehmend mit unseren pädagogischen Fachkräften vertraut machen und sie als weitere, verlässliche Bezugspersonen kennen lernen
  • in einer Kleingruppe von 10 – 12 Kindern, die später mit Ihrem Kind gemeinsam in eine unserer Gruppen aufgenommen werden, sich vertraut machen mit

    • den Räumlichkeiten
    • dem Angebot von Spiel- und Beschäftigungsmaterial
    • den Abläufen, Gewohnheiten und Tagesrhythmen
  • Freude am Kindergartenalltag entdecken und entwickeln
  • Freude und Stolz über weitere eigenständige Lebensbewältigung erleben.

Nach dieser Zeit des Eingewöhnungsspielkreises wird Ihr Kind sich bei uns bereits zu Hause fühlen, bevor der erste „echte Kindergartentag“ begonnen hat.

Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit im Team, mit den Eltern, mit dem Träger, mit den Fachschulen und mit anderen Institutionen (z.B. Frühförderstellen, dem Sozialpädiatrischen Zentrum, verschiedensten Therapeuten und Ärzten etc.) ist für uns unerläßlich.

Wer mehr über unsere Zusammenarbeit oder weitere Arbeitsschwerpunkte wie Vorbereitung auf die Schule, Ganztagsbetreuung, gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder, Eingewöhnungsspielkreise, Feste und Feiern erfahren möchte, kann sich in unserer ausführlichen Kozeptionsschrift näher informieren oder auch gerne einen Termin mit uns vereinbaren.

Therapienmöglichkeiten in unserem Haus

Wir bieten die Möglichkeit Kinder in unserem Haus bei Bedarf von einer Logopädin betreuen zu lassen. Hierzu ist die Vorlage eines Rezeptes des Kinderarztes notwendig. Zur Zeit arbeiten wir mit folgenden Praxen zusammen:

 

Logopädische Praxis

Gabriele Herzing / Logopädin / Familientherapeutin

Kirchweg 31

34121 Kassel

Tel. 0561/104784

www.logopädische-praxis-kassel.de