FAQ

Um Papier für die vielen Ausdrucke zu sparen, bevorzugen wir per Post gesendete Bewerbungsunterlagen. Die andere Möglichkeit ist, Sie kommen direkt in der Schule vorbei, hinterlassen Ihre Unterlagen im Briefkasten am Eingang oder geben sie am Empfang bzw. im Schulsekretariat ab.

Wir benötigen den von Ihnen ausgefüllten und unterschriebenen Aufnahmeantrag für die entsprechende Schulform. Diesen finden Sie unter dem Menüpunkt „Service“/“Formulare“ zum Ausdrucken.
Des Weiteren legen Sie bitte Ihren Lebenslauf (tabellarisch mit genauen Daten und Unterschrift), Ihr Abschlusszeugnis in beglaubigter Kopie, ein aktuelles Passbild von Ihnen und falls vorhanden Referenzen über berufliche Tätigkeiten und etwaige ehrenamtliche Tätigkeiten in kirchlichen, sozialen, sportlichen und anderen Gruppen/Vereinen/Einrichtungen.
Ebenfalls in die Unterlagen gehört ein an Sie selbst adressierter und frankierter Briefumschlag in A4 und zwei ebensolche Briefumschläge in A6 für Benachrichtigungen.

Fehlen die zu nachweisenden Zeugnisse, kann dennoch die Bewerbung erfolgen. Allerdings gilt hier eine Zusage unsererseits nur unter der Voraussetzung, dass alle erforderlichen Nachweise fristgemäß vorliegen. Das heißt: Noch fehlende Unterlagen sind bis spätestens zum Schulbeginn vorzulegen.
Beachten Sie, dass wir die relevanten Nachweise in beglaubigter Kopie benötigen.

Zunächst erhalten Sie ein Schreiben, dass Ihre Bewerbung in Bearbeitung ist. Wenn die Prüfung der Unterlagen abgeschlossen ist und genug Anwärter/innen für das Bewerbertreffen bzw. die Feststellungsprüfung zusammengekommen sind, melden wir uns wieder bei Ihnen.

Bevor wir in der Sozialassistenz-Ausbildung neue Schüler/innen aufnehmen, möchten wir sie gern persönlich kennenlernen. In dem ca. einstündigen Bewerbertreffen in einer Kleingruppe machen wir uns in der Vorstellungsrunde, Gruppenarbeit und Diskussion ein Bild von Ihnen und schauen auf Fähigkeiten, die für die soziale Arbeit unabdingbar sind, wie z. B. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kontaktfreude und Einfühlungsvermögen.
Zu den Feststellungsprüfungen werden all diejenigen eingeladen, die keinen Sozialassistenz-Abschluss (HBSA) haben, sondern als sogenannte „Quereinsteiger“ mit (Fach)-Abitur in die Erzieher/innen-Ausbildung zu uns möchten. Die Feststellungsprüfung erfolgt als Gruppengespräch zu pädagogischen Themen und dient dem Nachweis einer der HBSA gleichwertigen beruflichen Vorbildung.

Laut Ausbildungsverordnung muss Ihr Halbjahreszeugnis oder Abschlusszeugnis der 10. Klasse mindestens befriedigende Leistungen in zwei der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch nachweisen – wobei in keinem der genannten Fächer die Leistungen schlechter als ausreichend sein dürfen.
Reichen Ihre Noten nicht aus, ist das kein generelles k.o-Kriterium für eine Aufnahme in die Sozialassistenz-Ausbildung am Ev. Fröbelseminar. In einem Auswahlverfahren, zu dem wir Sie einladen, können Sie uns in einem überschaubaren schriftlichen Leistungsnachweis im entsprechenden Fach immer noch davon überzeugen, dass für die Ausbildung erforderliche Grundkenntnisse bei Ihnen vorhanden sind.

Nein; dies ist keine zwingende Voraussetzung. Wir sind offen für alle Glaubensrichtungen. Allerdings gehören bei uns als kirchliche Ausbildungsstätte unter dem Dach des evangelischen Glaubens und seiner diakonischen Tradition gemeinsame Gottesdienstfeiern und ein verpflichtender Religionsunterricht zu unserer Schulkultur.

Ja, nach Vertragsabschluss fordern wir von Ihnen das Führungszeugnis in erweiterter Form an. Das Dokument ist deshalb notwendig und wird laut Ausbildungsverordnung für die Betriebserlaubnis verlangt, weil Sie in Ihren Praxiseinsätzen mit Kindern arbeiten.

Das Ev. Fröbelseminar bietet die Möglichkeit parallel zur Sozialassistenz die bundesweit anerkannte allgemeine Fachhochschulreife und damit in nur zwei Jahren zwei Abschlüsse zu erwerben: einen Berufsabschluss und das Fachabitur.
Das Erwerben der Fachhochschulreife ist eine interessante Zusatzqualifikation, die viele unserer Schüler/innen in der Sozialassistenz-Ausbildung in Angriff nehmen. Interessierte können hierzu an Zusatzunterricht, der aus Unterrichts- und Übungsstunden besteht, teilnehmen. Dieser Zusatzunterricht umfasst im 1. und 2. Ausbildungsjahr das Fach Mathematik mit drei Wochenstunden und im 2. Ausbildungsjahr das Fach Englisch mit zwei Wochenstunden.

Das Fachabitur eröffnet Ihnen viele Möglichkeiten Ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Sie können sich damit für ein Bachelor-Studium an einer Universität qualifizieren. Allerdings gilt: Die an unserer Ausbildungsstätte nach erfolgreicher Prüfung ausgestellte Bescheinigung umfasst nur den schulischen Teil des Fachabiturs. Um zu einem Studium berechtigt zu sein, bedarf es den Nachweis einer ausreichenden beruflichen Tätigkeit, wie z. B. ein mindestens halbjährig absolviertes Praktikum in einer sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtung.

Ja; das Schreiben mit allen wichtigen Informationen zum Schulbeginn erhalten Sie von uns kurz vor den Sommerferien Ihrer beginnenden Ausbildung.

Die Ausbildungs- und Ferienzeiten am Ev. Fröbelseminar sind identisch der gesetzlichen Schulzeiten des Landes Hessen. Eine Ausnahme ist in der PIA gegeben: Die Studierenden haben keine Schulferien, sondern Urlaub entsprechend der tariflichen Gegebenheiten ihrer Praxiseinrichtung.

Am 1. August des Jahres.

Das Evangelische Fröbelseminar wird als „staatlich genehmigte Ersatzschule“ nicht direkt vom Land Hessen betrieben, sondern von der Diakonie, dem größten Wohlfahrtsverband in Hessen. Das Ev. Fröbelseminar untersteht aber der Schulaufsicht des Landes Hessen und vergibt ausschließlich staatlich anerkannte Bildungsabschlusse (z.B. Fachhochschulreife, Berufsabschlüsse). Es ist als gemeinnützig anerkannt. Das Land Hessen schätzt die hohe Innovation, das eigenständige konzeptionelle Profil und die ausgewiesene Qualität unserer Ausbildungsgänge und beteiligt sich an der Finanzierung des Ev. Fröbelseminars. Um diesen Standard sicherzustellen und die hohe Qualität der Ausbildungen zu gewährleisten, müssen wir gemäß der gesetzlichen Bestimmungen in allen Ausbildungsgängen ergänzend Schulgeld erheben.

Ob eine BAföG-Förderung möglich ist, richtet sich immer nach der individuellen Lebenssituation. Generell können unsere Ausbildungsgänge nach dem elternabhängigen  Bundesausbildungsförderungsgesetz BAfÖG oder dem elternunabhängigen Aufstiegs-BAföG (Antrag beim Studentenwerk) gefördert werden.
Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig über eine evtl. BAföG-Förderung bei Ihrem zuständigen BAföG-Amt zu erkundigen.

Wir sind die einzige Fachschule in Kassel, an der Sie als Empfänger/in eines Bildungsgutscheines die Erzieher/innen-Ausbildung absolvieren können. Nähere Informationen erhalten zu hierzu bei der Agentur für Arbeit.

Als Auszubildende/r des Ev. Fröbelseminar mit Wohn- bzw. Ausbildungsort in Hessen sind Sie selbstverständlich dazu berechtigt, das Ticket zu nutzen. Es kostet Sie 365 Euro/pro Jahr und muss von Ihnen beim Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) beantragt werden.
Das Formular reichen Sie nach Ausbildungsstart beim Empfang ein; dort wird Ihnen die Berechtigung der Nutzung des hessenweiten Schülertickets von der Schule bescheinigt.

Für die Ausbildung zum/r staatlich geprüften Sozialassistenten/in gibt es eine Altersgrenze. Hier kann nur aufgenommen werden, wer bis zum Bewerbungsschluss das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ausnahmen sind jedoch nach Entscheidung der Schulleitung möglich.
Bei allen anderen Ausbildungsgängen zählen Menschen in breitgefächerter Altersspanne zu unseren Studierenden. Unsere angehenden Erzieher/innen und Heilpädagog/innen sind in der Regel zwischen 17 und 55 Jahre.

Zunächst dürfte unsere Website hoffentlich viele Ihrer Fragen beantworten. Persönliche Informationen rund um alle Ausbildungsgänge und – formen geben wir Ihnen gern auf unseren Info-Abenden in Kassel und –Nachmittagen in Korbach, die regelmäßig zwischen November und März stattfinden, sowie in Kassel beim „Tag der offenen Tür“, jeden ersten Samstag im November.
Darüber hinaus sind wir auf zahlreichen Berufsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen in Schulen vertreten. Eine Übersicht aller Termine finden Sie hier.

Die Termine für unsere Informationsveranstaltungen sind auf der Website unter dem Menüpunkt „Aktuelles“/“Termine“ aufgelistet. Zusätzlich werden sie rechtzeitig in der lokalen Presse angekündigt.
Der Anmeldung bedarf es nicht, über Ihr Interesse freuen wir uns dagegen.